16. Februar 2026

ÖOK-Delegation zu Solidaritätsbesuch im Heiligen Land

Eine Delegation der Österreichischen Ordenskonferenz und der Initiative Christlicher Orient (ICO) hält sich diese Woche im Heiligen Land auf. Ziel der Reise ist vor allem die Begegnung mit den Christinnen und Christen vor Ort sowie Persönlichkeiten und Bewegungen auch von jüdischer Seite, die sich für Versöhnung und Gerechtigkeit einsetzen. Der Delegation gehören u.a. die Vorsitzende der Ordenskonferenz, Generalpriorin Sr. Franziska Madl, Ordenskonferenz-Generalsekretärin Sr. Christine Rod, Abt Reinhold Dessl vom Stift Wilhering, Salesianer-Provinzial P. Siegfried Kettner und der Prior von Stift Seitenstetten, P. Laurentius Resch, an.

Abt Reinhold Dessl vom Stift Wilhering, Ordenskonferenz-Generalsekretärin Sr. Christine Rod, die Vorsitzende der Ordenskonferenz, Sr. Franziska Madl und Salesianer-Provinzial P. Siegfried Kettner (v.l.) sind derzeit zu einem Solidaritätsbesuch im Hei

Abt Reinhold Dessl vom Stift Wilhering, Ordenskonferenz-Generalsekretärin Sr. Christine Rod, die Vorsitzende der Ordenskonferenz, Sr. Franziska Madl und Salesianer-Provinzial P. Siegfried Kettner (v.l.) sind derzeit zu einem Solidaritätsbesuch im Heiligen Land. (c) ÖOK

 

Auf dem Programm des mehrtägigen Besuchs stehen neben dem Besuch der heiligen Stätten u.a. eine Begegnung mit dem Lateinischen Patriarchen Pierbattista Pizzaballa, Vertretern der Caritas Jerusalem und den Mönchen der Dormitio-Abtei sowie dem Vikariat für die Hebräischsprachigen Katholiken. Der Besuch von kirchlich geführten Schulen steht in Jerusalem und Nazareth auf dem Programm. In Bethlehem wird die Delegation u.a. christliche Betriebe und Werkstätten besuchen. Die Handwerker vor Ort leiden seit Jahren unter den ausbleibenden Pilgern und Touristen.

 

P. Siegfried Kettner, P. Laurentius Resch (1.,2.v.l.), Pfarrer Friedrich Lenhart aus Linz und Abt Reinhold Dessl (2.,3.v.r.) konzelebrierten beim maronitischen Gottesdienst in Jish/Gisch.

P. Siegfried Kettner, P. Laurentius Resch (1.,2.v.l.), Pfarrer Friedrich Lenhart aus Linz und Abt Reinhold Dessl (2.,3.v.r.) konzelebrierten beim maronitischen Gottesdienst in Jish/Gisch. (c) ÖOK

 

Solidarität mit Christen vor Ort

Mit der Reise soll vor allem auch ein Zeichen gesetzt werden, dass ein Besuch im Heiligen Land wieder problemlos möglich und zugleich ein großes Zeichen der Solidarität mit den Christ:innen vor Ort ist, wie es vonseiten der Ordenskonferenz und der ICO heißt. Die ICO unterstützt über ihre Partnerorganisation Caritas Jerusalem u.a. die Not leidende Bevölkerung in Gaza. In Bethlehem werden zahlreiche kleine Handwerksbetriebe finanziell unterstützt, im nahe gelegenen Beit Sahour eine Tagesstätte für alte, einsame und kranke Menschen. In Ostjerusalem beteiligt sich die ICO an Nahrungsmittelhilfe für verarmte Menschen, die über die örtliche Melkitische Kirche läuft.

 

Die ÖOK-Delegation bei der Ankunft im Heiligen Land.
Die ÖOK-Delegation bei der Ankunft im Heiligen Land.
Besuch im Dorf Jish
Besuch im Dorf Jish

 

Über den ICO-Schwesterverein „Handwerk Christlicher Orient“ (HCO) werden zudem regelmäßig größere Mengen der Handwerkskunst aus Bethlehem erworben und in Österreich weiterverkauft. Auf diese Weise erhalten die Handwerker in Bethlehem ein regelmäßiges Einkommen. Der Reinerlös der Verkaufsaktionen fließt wiederum in Sozialprojekte der Caritas Jerusalem.

 

Quelle: kathpress