16. März 2026

Redemptoristen: Spendenaktion in Eisenstadt unterstützt Ukraine

Im Pfarrverband Oberberg-Kleinhöflein in Eisenstadt wurde im Februar 2026 eine Sammel- und Spendenaktion für die ukrainisch-griechisch-katholische Kirche in Lemberg und für die ukrainischen Redemptoristen durchgeführt. Am 13. März 2026 besuchten die beiden Redemptoristen Bischof Wolodymyr Hruza und der frühere Provinzial P. Andriy Rak Eisenstadt und übernahmen die Spenden.

P. Andriy Rak, P. Lorenz Voith, Bischof Wolodymyr Hruza und Pastoralassistent Kasmirus Frederikus Buu Dapa (v.l.) bei der Übergabe der Spenden.

P. Andriy Rak, P. Lorenz Voith, Bischof Wolodymyr Hruza und Pastoralassistent Kasmirus Frederikus Buu Dapa (v.l.) bei der Übergabe der Spenden. (c) Pfarrverband Oberberg-Kleinhöflein

 

Sie übernahmen unter anderem 140 Kilogramm Süßwaren für Waisenkinder, außerdem wurden Spenden in Höhe von 11.000 Euro für soziale Programme, besonders für geflüchtete Familien aus der Ostukraine, gesammelt. Bischof Wolodymyr Hruza erzählte in einer Ansprache über die aktuelle Situation in der Ukraine und dankte für die große Solidarität aus dem Burgenland: „Die Kirche und die Ordensgemeinschaften stehen voll an der Seite des Volkes. Die Sirenen, Raketenangriffe, wie auch die täglichen Begräbnisse von Kriegsopfern, belasten alle sehr.“ 

 

Bischofsvikar und Propstpfarrer P. Lorenz Voith dankte allen Spender:innen und erinnerte auch an seine jahrzehntelange Verbundenheit mit der Ukraine. Der heutige Bischof Hruza (Lemberg), P. Andriy Rak und zahlreiche andere ukrainische Redemptoristen haben in Österreich studiert und hier die Verbindung und Partnerschaft begründet. Für Ende April 2026 ist ein Solidaritätsbesuch bei den Redemptoristen und in der Erzdiözese Lemberg geplant. Die Hilfsaktion, auch in Zusammenarbeit mit dem St. Klemens Hofbauer-Komitee und dem Lazarus-Orden (Wien), wird fortgesetzt.

 

Quelle: P. Lorenz Voith