24. März 2026

Stift Göttweig zeigt Sonderschau über mittelalterliche Schreibstube

Der mittelalterlichen Schreibstube im Stift Göttweig und den hier entstandenen Büchern ist die heurige Sonderausstellung „Schreiben aus dem Glauben – Das Göttweiger Skriptorium und seine Handschriften“ im Benediktinerstift gewidmet. Zur Eröffnungsfeier am 21. März 2026, die gleichzeitig den Start in die neue Tourismussaison einläutete, konnte Abt Patrick Schöder mehr als 100 Festgäste begrüßen.

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Bereit für die neue Saison: Abt Patrick Schöder, umringt von engen Mitarbeiter:innen und prominenten Festgästen, bei der Eröffnung der Sonderausstellung „Schreiben aus dem Glauben – Das Göttweiger Skriptorium und seine Handschriften“. © Martin Kalchhauser

 

Abt Patrick betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung der Sonderausstellung, die Geschichte und kulturellen Austausch in den Mittelpunkt stellt. Der dringende Bedarf an Lektüre habe bereits im Mittelalter dazu geführt, in Göttweig eine Büchersammlung anzulegen. Die Produktion der Bücher erfolgte vor Ort im Skriptorium, also in der Schreibstube, die im späten 11. Jahrhundert eingerichtet wurde. Hier wurden primär von Mönchen des Klosters Bücher abgeschrieben, insbesondere biblische, liturgische und hagiographische Texte sowie Schriften der Kirchenväter.

 

Zeitgleich wurde am vergangenen Wochenende auch der beliebte Ostermarkt im Stift Göttweig eröffnet, an dem sich mehr als 40 Aussteller beteiligen. Auch das Stiftsrestaurant ist ab sofort wieder geöffnet.

 

Schreiben aus dem Glauben - 1

Schreiben aus dem Glauben: Die Ausstellung im Museum im Kaisertrakt ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet und zeigt u.a. den „Codex 116 rot“, eine illuminierte Pergament-Handschrift aus dem 13. Jahrhundert. Auch Spezialführungen werden angeboten. © Stift Göttweig | Edgar Knaack

 

 

Quelle: Stift Göttweig