13. Mai 2024

Vorsitzender der Weissrussischen Ordenskonferenz verhaftet

P. Andrej Juchniewicz, Vorsitzender der Weissrussischen Ordenskonferenz, wurde auf der Heimreise von Tschechien, wo er an der Tagung der UCESM (Europäische Ordenskonferenzen) in Vranov bei Brünn, teilgenommen hat, verhaftet. 

P. Andrej Juchniewicz und Mark-Robin Hoogland (NL)

P. Andrej Juchniewicz (li.) gemeinsam mit Mark-Robin Hoogland (Präsident der Ordensgemeinschaften NL). © Simon Evers

 

Am 23. Jänner 2024 war der Vorsitzende der Weissrussischen Ordenskonferenz, P. Andrej Juchniewicz OMI (Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria), unter Begleitung der Caritas Linz, zu Besuch in der Österreichischen Ordenskonferenz. Mitte April 2024 nahm P. Andrej an der 21. Generalversammlung der Union der Europäischen Konferenzen der Höheren Ordensoberen/innen (UCESM), in Vranov bei Brünn teil.

 

ÖOK - Besuch aus Weissrussland

Im Jänner war P. Andrej Juchniewicz zu Besuch in Wien  (v.l.): Sr. Christine Rod (Generalsekretärin ÖOK), P. Andrej Juchniewicz, Sigried Spindlbeck (Ostkirchenhilfe Diözese Linz), Sr. Marcellina Migacz und Abt Nikolaus Poch (Vorsitzender der Ordenskonferenz der Erzdiözese Wien) tauschten sich über die Situation der Orden und der jeweiligen Ordenskonferenzen in Österreich und Belarus aus. © ÖOK/tb

 

Bei der Rückreise wurde er zunächst 21 Stunden lang aufgehalten und verhört. Als er sagte, dass er bei einer europäischen Ordensversammlung gewesen sei, sagte man ihm, dass Weissrussland nicht Europa sei und dass er dort illegal gewesen sei. Anschließend wurde P. Andrej Juchniewicz verhaftet; Laptop und Handy wurden ihm abgenommen. Man weiß derzeit nur, dass er unter erschwerten Haftbedingungen im Gefängnis ist.

 

Generalversammlung UCESM

Mitte April 2024 nahm P. Andrej an der 21. Generalversammlung der Union der Europäischen Konferenzen der Höheren Ordensoberen/innen (UCESM), in Vranov bei Brünn teil. Auf der Heimreise wurde er verhaftet. © UCESM

 

Wir bitten Sie, für P. Andrej, für seine Entlassung und für die Kirche in Weissrussland zu beten.