03. Oktober 2024

Herzogenburg: Diskussion über Demokratie

Am 27. September 2024 fand in der Pfarre Herzogenburg eine Podiumsdiskussion zum Thema „Demokratie in Gefahr?“ statt. Dabei diskutierten Prälat Maximilian Fürnsinn, der ehemalige niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll und die Generalsekretärin der Österreichischen Ordenskonferenz, Sr. Christine Rod. Die Moderation lag beim ehemaligen stellvertretenden Chefredakteur der „Furche“, Otto Friedrich.

Sr. Christine Rod, Otto Friedrich, Altlandeshauptmann Erwin Pröll und Prälat Maximilian Fürnsinn (v.l.) diskutierten in der Pfarre Herzogenburg zum Thema „Demokratie in Gefahr?“.

Sr. Christine Rod, Otto Friedrich, Altlandeshauptmann Erwin Pröll und Prälat Maximilian Fürnsinn (v.l.) diskutierten in der Pfarre Herzogenburg zum Thema „Demokratie in Gefahr?“. (c) Manfred Meixner

 

Im Vorfeld hatte man sich darauf geeinigt, zwei Tage vor der Nationalratswahl keine parteipolitischen Statements zu geben. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – entstand eine sehr angeregte und kurzweilige Diskussion.

So ging es unter anderem um die Nähe zu den konkreten Menschen und am Puls der Menschen zu sein im Gegensatz dazu, auf der strukturellen politischen Ebene zu sein, mehr Weitblick zu haben und größere Entscheidungen treffen zu müssen.

 

Bei der Podiumsdiskussion in Herzogenburg zu Gast: Die Generalsekretärin der Österreichischen Ordenskonferenz, Sr. Christine Rod.

Bei der Podiumsdiskussion in Herzogenburg zu Gast: Die Generalsekretärin der Österreichischen Ordenskonferenz, Sr. Christine Rod. (c) Manfred Meixner

 

Kirche und Politik vermissen große Perspektiven

Diskutiert wurde auch, dass sowohl Kirche als auch Politik derzeit die großen Perspektiven vermissen. Die Folge davon sind Vereinzelung und Privatisierung, was weder Kirche noch Politik guttut.