31. Oktober 2024

Zu Allerheiligen der Trauer RAUM geben

Trauerräume öffnen zu Allerheiligen ihre Türen, um Trauernden Trost, Halt und auch etwas Hoffnung zu spenden. Mit dabei etwa die Wiener Gesprächsinsel, das Stift Klosterneuburg und die Jesuiten in Innsbruck. 

TraumRaum

Der Trauerweg in der Romanischen Kapelle lädt zum Verweilen, Nachdenken und Zeichensetzen ein. (c) OÖK/emw

 

Trauer:Raum im Schottenstift: Stationenweg

Bereits zum zehnten Mal öffnet der Trauer:Raum - ein Kooperation der Wiener Gesprächsinsel und der "Kontaktstelle Trauer" der Caritas der Erzdiözese Wien in der Wienerstadt - seine Türen: Von 31. Oktober bis 3. November (11 - 18 Uhr) können Besucher:innen dort in verschiedenen Stationen ihrer Trauer nachspüren, in dem sie etwa an der Klagemauer Wut und Kummer loslassen, gemeinsam erlebte Erinnerungen festhalten oder die reinigende Kraft des Wassers spüren. Dazu kann auch das seelsorgerische Angebot der Gesprächsinsel genutzt werden.

"Die verschiedenen Stationen können wie ein Pfad von der Klage und Bitte bis zum Trost und der Versöhnung gegangen werden. Ebenso willkommen sind alle Besucher:innen, die vorbeikommen, um Zeichen zu setzen, innezuhalten oder sich zu erinnern." Verena Osanna, Leiterin der Gesprächsinsel

TrauerRaum zu Allerheiligen
TrauerRaum zu Allerheiligen
TrauerRaum zu Allerheiligen
TrauerRaum zu Allerheiligen
TrauerRaum zu Allerheiligen
TrauerRaum zu Allerheiligen
TrauerRaum zu Allerheiligen
TrauerRaum zu Allerheiligen
TrauerRaum zu Allerheiligen
TrauerRaum zu Allerheiligen

 


 

TrauerRaum zu Allerheiligen

Auch im Stift Klosterneuburg finden Trauernde Trost und Halt. (c)  Stift Klosterneuburg

 

TrauerRaum im Stift Klosterneuburg

Auch das Stift Klosterneuburg hat wieder in Kooperation mit dem Hospiz St. Martin einen "TrauerRaum" eingerichtet. Von 1. bis 4. November (9 bis 18 Uhr) gibt es für Trauernde die Möglichkeit für Stille und Reflexion im Gewölbe des Stiftes Klosterneuburg, ehrenamtliche Trauerbegleiter stehen vor Ort für Gespräche bereit. Besuchende können weiße Bänder als Zeichen der Versöhnung an einen Olivenbaum binden der zerbrochene Scherben zu einem neuen Muster zusammensetzen - "ein kraftvolles Symbol für Heilung und Neubeginn", so Doris Zeillinger, die Koordinatorin des Vereins Hospiz St. Martin.


 

Der Trauerraum der Tiroler Hospizgemeinschaft befindet sich in der Krypta der Innsbrucker Jesuitenkirche. (c) SJ

 

TrauerRaum in der Krypta der Jesuitenkirche in Innsbruck

Mittels einer Gedenkfeier für Verstorbene öffnet der TrauerRaum in der Krypta der Innsbrucker Jesuitenkirche seine Türen. Der Raum wird von der Tiroler Hospizgemeinschaft betreut und hat von 31.10. bis 03.11. (10 bis 18 Uhr) geöffnet. Dort haben sie die Möglichkeit, ihrer Trauer die nötige Zeit und den nötigen Raum zu schenken, mit jemanden darüber zu sprechen oder auch einfach nur eine Kerze in Gedenken anzuzünden, denn  "Trauer braucht Raum, Zeit und Ausdruck. Zeit, die wir uns selten geben und nehmen", so der Veranstalter.