01. April 2025

Salesianer Don Boscos helfen nach Erdbeben in Myanmar

Am 28. März 2025 wurde Myanmar von einem Erdbeben der Stärke 7,7 erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag nur wenige Kilometer von der Millionenstadt Mandalay entfernt und verursachte schwerwiegende Zerstörungen und zahlreiche Opfer. Besonders betroffen ist auch die Don Bosco-Gemeinschaft in Mandalay. Don Bosco Mission Austria und das Hilfswerk „Jugend Eine Welt“ unterstützen die Erdbebenhilfe vor Ort.

Die Salesianer Don Boscos leisten nach dem Erdbeben in Myanmar Nothilfe.

Die Salesianer Don Boscos leisten nach dem Erdbeben in Myanmar Nothilfe. (c) SDB

 

Das Straßenkinderzentrum und die Kirche wurden nahezu vollständig zerstört, weitere Gebäude der Ausbildungseinrichtung wurden schwer beschädigt. „Zum Zeitpunkt des Bebens befanden sich 60 Buben im Haus. Es grenzt an ein Wunder und wir dürfen Gott dafür dankbar sein, dass es bis auf einige Verletzte keine Todesfälle in unseren Häusern gibt“, berichtet Pater Bosco Nyi Nyi, Provinzial der Salesianer Don Boscos in Myanmar.

 

Laut offiziellen Angaben sind mehr als 1.700 Menschen ums Leben gekommen, es gibt Tausende Verletzte. Es wird erwartet, dass die tatsächliche Zahl der Opfer deutlich höher ausfällt. Die Strom- und Wasserversorgung ist großflächig unterbrochen, was das Risiko von Krankheiten stark erhöht. „Viele Menschen sind obdachlos geworden. Hohe Temperaturen und der Mangel an Trinkwasser setzen den Menschen sehr zu. Ich befürchte, dass die Zahl der Toten und Verletzten weiter steigen wird. Wir werden alles tun um den Menschen zu helfen“, bekräftigt Pater Bosco Nyi Nyi.

 

Die Einrichtungen der Don Bosco-Gemeinschaft in Mandalay wurden schwer beschädigt.

Die Einrichtungen der Don Bosco-Gemeinschaft in Mandalay wurden schwer beschädigt. (c) Don Bosco Myanmar

 

Soforthilfe vor Ort

Die Salesianer Don Boscos haben mit der Nothilfe für die vom Erdbeben betroffenen Menschen in Myanmar gestartet. „Die Salesianer sind vor Ort und können dadurch Soforthilfe leisten,“ erklärt Bruder Günter Mayer, Geschäftsführer von Don Bosco Mission Austria. „Jugend Eine Welt“-Nothilfekoordinator Wolfang Wedan weiß: „Wie bei jeder Katastrophe solchen Ausmaßes sind jetzt die Bereitstellung von medizinischer Hilfe sowie von Nahrungsmittelpaketen und sauberem Trinkwasser von besonderer Dringlichkeit.“ Wichtig sei aber auch die psychologische Unterstützung für die traumatisierten Menschen.

 

Sowohl Don Bosco Mission Austria als auch Jugend Eine Welt bitten daher dringend um Spenden.

 

Spendenmöglichkeit Don Bosco Mission Austria

Spendenmöglichkeit Jugend Eine Welt

 

Quellen: Don Bosco Mission Austria, Jugend Eine Welt