2018 feiern die österreichischen Ordensgemeinschaften verschiedenste Jubiläen. 1300 Jahre ältestes Frauenkloster im deutschen Sprachraum feiert man am Nonnberg in Salzburg und das oberösterreichische Prämonstranserstift Schlägl ist stolz auf sein 800-Jahr-Jubiläum. Der Trinitarienorden kann auf eine ähnliche Zeitspanne zurückblicken, er wurde vor 825 Jahren gegründet, vor 400 Jahren kamen die ersten Kapuziner nach Wien und vor 375 Jahren, im Jahr 1643, wurde das erste Kloster der Karmelitinnen in Graz in der Neutorgasse errichtet. 350 Jahre alt wird 2018 schließlich auch das Servitenkloster Maria Gutenstein in Niederösterreich.
3 Tage um in Stelle, Gebet und Einzelgesprächen der Frage der Fragen nachzugehen. Dabei stehen Jesuiten gemeinsam mit Ordensfrauen als Begleiter zur Verfügung: "Warum bist du nicht ... gewesen? Meine Berufung leben" lautet das Motto des Wochenendes vom 9.2.-11.2.2018.
Am vergangenen Wochenende fand das jährliche Treffen für junge Dominikanerinnen aus ganz Europa zum ersten Mal nicht in Düsseldorf, sondern in Oslo statt. Sr. Franziska Madl aus Wien moderierte das Treffen. „Das Treffen ist immer eine wunderbare Gelegenheit zum Austausch“ so die Dominikanerinnen.
Nach österreichischem Vorbild bietet jetzt die Dormitio-Abtei auf dem Jerusalemer Zionsberg Interessierten auch die Möglichkeit, "Kloster auf Zeit" zu erleben. Prior-Administrator P. Nikodemus Schnabel verlautbarte in einer Aussendung, das einwöchige Angebot richte sich an Männer zwischen 20 und 40 Jahren.
Ein arabisches Sprichwort sagt: „Ein guter Redner kann seine Zuhörer mit den Ohren sehen lassen“. Das Medienbüro der Ordensgemeinschaften zieht Bilder und Bewegtbilder dem geschriebenen Wort nicht vor, doch ist man sich durchaus bewusst, dass das „Sichtbarmachen“ gerade in Bezug auf die Ordenswelt starkes Potential in sich trägt. Auch bei Radio Vatikan hat man sich nun entschlossen, vieles Neu zu machen. Der Jesuit P. Bernd Hagenkord hat im Exklusiv-Videointerview mit den Ordensgemeinschaften zum Ende von Radio Vatikan, dem Anfang des neuen multimedialen Medienportals und den Kommunikationsfehlern der Kirche Stellung bezogen.
In ganz Österreich laden die regionalen Diözesankonferenzen der Männer- und Frauenorden gemeinsam mit den Bischöfen zu Gottesdiensten, Gebetszeiten und weiteren Veranstaltungen rund um den "Tag des geweihten Lebens" ein. Die Feiern sollen es ermöglichen, mit Ordensleuten in einen Dialog zu kommen und ihre Arbeit und Anliegen kennenzulernen. Außerdem geht es um eine Bewusstwerdung, was das Ordensleben in Hingabe an Gott und die Menschen in der Kirche bedeutet - in seiner Vielfältigkeit, in seiner Ausrichtung auf Gott, im Leben im Dienst und im Gebet", erklärt Sr. Beatrix Mayrhofer, Präsidentin der Frauenorden.
#Kulturöffnet! betonten die Ordensgemeinschaften schon Anfang 2017 mit dem Start der Talkreihe 5vor12.at: Die Auseinandersetzung mit Kunst macht die Qualität einer Gesellschaft aus und die Kirche hat Kunst seit jeher verwendet, um ihre Ideen und Visionen näher zu den Menschen zu bringen und ihre Spiritualität damit zu transportieren. Jetzt nimmt auch der Innsbrucker Bischof Glettler denselben Kurs auf und sagt, Erstarrtes müsse „verflüssigt“ werden und Kirche könne von moderner Kunst lernen.
Die Gföhlerin Verena Haselmann nahm wohl als Sternsingerin die richtigste Sternsinger-Route. Sie arbeitet als Volontärin seit fünf Monaten in Beit Emmaus im Heiligen Land als Missionarin auf Zeit. In der Geburtskirche wurde ein Engel wieder entdeckt und 50l Regen waren Gottes Geschenk zur Heiligen Nacht.
Heute erleben Sie in Stift Geras etwas Besonderes - Eine der eindruckvollsten Feiern der Orthodoxen Kirche: Sie können die Wasserweihe im byzantinischen Ritus um 19 Uhr mitfeiern. Die Segnung mit dreimaligen Eintauchen des Kreuzes in den Wasserkessel im Rahmen des Theophanie-Gottesdienstes wird Abt Michael Prohazka vornehmen. Gläubige können das so geweihte Wasser im Anschluss mit nach Hause nehmen.