Die katholische Kirche stehe an vorderster Front im Kampf gegen den Menschenhandel - und die Ordensfrauen seien mit ihrem Einsatz weltweit gegen diese moderne Sklaverei wichtig und unentbehrlich. Denn sie seien in ihrem Engagement glaubwürdig und genießen bei den Opfern Vertrauen, das Menschen, die verschleppt wurden oder Zwangsarbeit leisten müssten, in die Behörden längst verloren hätten. Das betonte der vatikanische Außenminister, Erzbischof Paul Gallagher, bei der UN-Vollversammlung am Dienstag (Ortszeit) in New York. In seiner Rede rief er zu einem effektiveren Kampf gegen Menschenhandel auf. In Österreich engagiert sich seit 2010 eine Gruppe von Ordensfrauen gegen Frauenhandel.
Am 30. September 2017 wird der slowakische Salesianer Titus Zeman (1915-1969) in Bratislava seliggesprochen. Die Feier unter Leitung von Kurienkardinal Angelo Amato, selbst Salesianer Don Boscos, findet im Stadtteil Petrzalka statt, einem Plattenbauviertel der Hauptstadt. Nach der Machtergreifung der Kommunisten in der Tschechoslowakei verhalf Zeman Klerikern und Priestern seines Ordens zur Flucht in den Westen. Bei einem der von ihm initiierten Fluchtversuche wurde er am 9. April 1951 aufgegriffen und ins berüchtigte Lager Leopoldov gebracht. Dort erlitt er schwere Misshandlungen und Folter.
Das derzeit in Rom tagende Generalkapitel der Herz-Jesu-Missionare wählte am 11. September 2017 P. Mario Absalón Alvarado Tovar zum neuen Generaloberen. Er löst P. Mark McDonald ab, der zweimal sechs Jahre Generalsuperior der Ordensgemeinschaft war.
Am 1. Oktober 1932 erschien die erste Ausgabe des Granatapfel-Magazins der Barmherzigen Brüder. Es war vom Orden mutig, diesen Schritt am Höhepunkt der Wirtschaftskrise zu wagen. Doch schon bald stellte sich der Erfolg ein und bis heute kann sich das Monatsmagazin mit rund 20.000 Abonnenten erfolgreich am Markt behaupten. Der Granatapfel war und ist ein wichtiges Bindeglied zwischen den Barmherzigen Brüdern und ihrem Freundeskreis sowie den MitarbeiterInnen und PatientInnen.
Die Ordensfrau Mater Margarete Schörl wird anlässlich ihres 105. Geburtstags am 26. September in St. Pölten in einem Festakt mit der Enthüllung einer Büste bei der Bundesbildungsanstalt für Sozial- und Elementarpädagogik geehrt. Die Fachstelle BEF der Diözese St. Pölten lädt außerdem zu den Schörl-Tagen von 27. bis 29. September ein.
Papst Franziskus richtete sein Wort an die Herz-Jesu-Missionare. Er rief sie zu einer wandlungsfähigen Seelsorge auf. Konkreter sagte er bei einer Begegnung mit Ordensvertretern im Vatikan, dass veränderte gesellschaftliche Bedingungen neue Formen der Glaubensverkündigung erforderten und ermöglichten.
Mit dem Beginn des neuen Schuljahres starten auch die "Orientierungstage" der Katholischen Jugend und der Salesianer Don Boscos in eine neue Saison. Die hohe Qualität und die regelmäßige Weiterentwicklung zeichnen das Angebot aus.
Für Freiwilligendienste in Österreich haben die Salesianer und Don Bosco Schwestern einen neuen Verein gegründet: die Don Bosco Volunteers. Damit wollen die beiden Ordensgemeinschaften die Tätigkeit Freiwilliger in ihren Einrichtungen stützen und weiter ausbauen. „Mit ,Don Bosco Volunteers' stärken wir eine sinnvolle Verbindung von Glauben und sozialem Engagement“, sagt Pater Petrus Obermüller, Leiter der österreichischen Provinz der Salesianer, zur Gründung. Neben der Kontaktstelle für freiwilliges Engagement bietet der Verein bereits ab Oktober 2017 Arbeitstrainings für Asylberechtige und subsidiär Schutzberechtigte an. Sie sind Teil des in Österreich eingeführten Integrationsjahres.
Erstmals in Österreich treffen sich vom 18 bis 20. September 2017 knapp vierzig Mitarbeiter und Leiter und Leiterinnen von „Offene Tür“- Einrichtungen im Wiener Pallottihaus. Darunter Vertreter aus zahlreichen Einrichtungen in Deutschland, aus Zürich und Budapest, sowie aus Österreich. Das Thema dieser Tagung lautet: Pastorales und psychologisches Profil der „Offene-Tür“ – Stellen. In den Händen der Wiener „Gesprächsinsel“ liegt die Organisation dieser Tagung; sie wird von den Ordensgemeinschaften Österreich und von der Erzdiözese Wien (Kategoriale Seelsorge) unterstützt.