Wenn 356.000 Jugendliche aus aller Welt zusammenkommen, um gemeinsam den Weltjugendtag zu feiern, dann ist das ein starkes Zeichen der Einheit – und der Vielfalt. Denn der Weltjugendtag 2016 in Krakau zeigte auch, wie verschieden die Möglichkeiten sind, Spiritualität zu leben. Verschieden den einen Glauben feiern, darin sind auch die Ordensgemeinschaften meisterlich. Ordensleute haben das gestern zu Ende gegangene Weltjugendtreffen begleitet.
Die Freigabe des Stifts Fiecht durch die Missionsbenediktiner, die sich in ihr Ursprungskloster am Georgenberg zurückziehen wollen, hat vielen wieder einmal bewusst gemacht, wie sehr die Ordensgemeinschaften im Wandel sind. Die Tiroler Tageszeitung ergriff den Anlass, um mit den Regionalvorsitzenden Sr. Luise Eberharter und Abt Raimund Schreier über Grundsätzliches zu sprechen.
Dass der ehem. Generalsekretär der Superiorenkonferenz der männlichen Orden Österreichs, P. Erhard Rauch, leidenschaftlicher Sportler war und ist, ist hinlänglich bekannt. Jetzt schreibt der Salvatorianer und passionierte Segler für die Dauer der Olympischen Sommerspiele in Basilien (5. bis zum 21. August 2016) für österreichische Kirchenzeitungen eine Artikelserie über "Sport und Spiritualität". Er deutet darin Sportbegriffe in Hinblick auf den Glauben. Inhalt des ersten Teils: Die Wichtigkeit des "Aufwärmens".
Die Tiroler Tageszeitung sprach in ihrer Ausgabe vom 28. Juli 2016 mit Ferdinand Kaineder, Leiter des Medienbüros der Ordensgemeinschaften Österreich. Sein Resümee: Auch wenn die Zahlen der Ordensfrauen und -männer - nicht nur in Tirol - rückläufig sei, sei dies dennoch kein Anfang vom Ende. Die Ordensgemeinschaften werden sich auf die Gegebenheiten einstellen und auch in Zukunft ihren Beitrag für die Gesellschaft leisten.
Heilsame Orte gibt es in Salzburg viele, darunter zahlreiche Ordenshäuser. Die Erzdiözese bietet auf der Seite "Heilsame Orte" einen guten Überblick und Zugang zu den verschiedenen heilsamen Orten, die Gäste empfangen.
Auf den Weltjugendtag 2016 in Krakau bereiteten sich im Stift Kremsmünster 75 italienische und brasilianische Jugendliche vor. Gemeinsam mit 80 jungen OberösterreicherInnen machten sie sich dann auf den weiteren Weg nach Polen. Eine Freiburger Gruppe machte Halt bei den Dominikanerinnen in Wien.
In einer Erklärung des Konventes der Benediktinerabtei St. Georgenberg-Fiecht am 26. Juli 2016 wird die „Orientierungsentscheidung“ bekannt gegeben, das Stiftsgebäude Fiecht einer neuen Nutzung zuzuführen und als Konvent in das Ursprungskloster am Georgenberg zurückzukehren.
Die "Lebenswelt" der Barmherzigen Brüder in Linz organisierte das 10. Internationale Gehörlosencamp in Bad Ischl. Mehr als 200 gehörlose Menschen mit mehrfacher Beeinträchtigung kamen zum Camp mit zahlreichen Workshops rund um Länder, Kulturen und Geschichten. Kommunikationssprache war ausschließlich die Gebärdensprache.