25. Oktober 2014

Generaloberin Reungoat der Don Bosco Schwestern wiedergewählt

          Sr. Yvonne Reungoat ist für eine weitere sechsjährige Amtsperiode als Generaloberin der Don Bosco Schwestern wiedergewählt worden. Das derzeit in Rom tagende 23. Generalkapitel der Ordensgemeinschaft bestätigte die 69-jährige Französin am Freitag in ihrer Funktion. Reungoat ist die erste Nichtitalienerin als Generaloberin in der mehr als 140-jährigen Geschichte der Don Bosco Schwestern.

23. Oktober 2014

Gleichgewicht zwischen Gebet und Arbeit wird für Ordensgemeinschaften immer schwieriger

Das in der alten Ordensregel verankerte "Bete und Arbeite" ("Ora et labora") droht im heutigen Klosteralltag oft aus dem Gleichgewicht zu geraten: Das war der Tenor einer wissenschaftlichen Tagung im Stift Lambach, die sich dem Spannungsfeld zwischen den wirtschaftlichen Notwendigkeiten und dem geistlichem Leben der Orden widmete. Rahmen der Veranstaltung bildete ein Projekt der Arbeitsgruppe "Wirtschaft-Ethik-Gesellschaft" (WiEGe) der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz, die in sozio-ökonomischen Prozessen von Klöstern nach Lösungsansätzen für aktuelle Wirtschaftsprobleme sucht.

23. Oktober 2014

Vom Mehrwert einer zeitgemäßen Ordenspfarre

Der Reformprozess mit der Neuordnung der pfarrlichen Strukturen in der Erzdiözese Wien ist im Gange. Pfarren werden zusammengelegt, Seelsorgeräume geschaffen. Orden sind in den Prozess eingebunden. Doch konkret sind noch viele Fragen offen, vor allem, wenn es um inkorporierte Pfarren geht, wenn also Pfarrei und Ordensniederlassung strukturell fest verbunden sind. Wie sind Ordenspfarren entstanden, welche Herausforderungen und Perspektiven gibt es für sie? Der Redemptorist P. Peter Koch gibt in seinem äußerst interessanten Buch darauf Antwort.

22. Oktober 2014

Friesacher Spital aus kirchlichem Spitalsverbund ausgeschlossen

Das "Deutsch Ordens Spital" Friesach gehört ab sofort nicht mehr zur Interessensgemeinschaft (IG) der Christlichen Krankenhäuser Kärntens. Über den Ausschluss habe man als Reaktion auf die neue Eigentümerstruktur entschieden, die den Statuten der IG widersprächen, hieß es in einer Aussendung. Die Veränderungen im Spital "bedauere" die IG, zugleich folge sie der Vorgehensweise der Ordensspitäler, die dem Spital ebenfalls einen Ausschluss angekündigt haben.

22. Oktober 2014

Mit oder ohne, länger oder kürzer?

Sie alle standen bereits selbstbewusst im Leben, bevor sie sich (selbst-)bewusst zu einem Ordensleben entschlossen -  und sich sozusagen für den Schleier entschieden. Wobei, wie der aussieht, ob er kurz oder lang wäre oder ob sie überhaupt einen tragen würden, das war nur eine von vielen Fragen, die sich zehn Novizinnen und eine Postulantin vom 13.-17. Oktober im Noviziatslehrgang in Vöcklabruck stellten.

22. Oktober 2014

Linzer Ordensspitalsarzt organisierte Friedensradtour durch Kasachstan

Von Beruf ist Michael Schober Notarzt im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz. Doch neben seinem Medizinerdasein hat er noch eine andere Leidenschaft - das Radfahren. Als Mitglied der Organisation IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War) organisierte er mit 17 Gleichgesinnten eine Friedensradtour durch Kasachstan. Ihr Anliegen: Auf die Gefahren von Atomwaffen aufmerksam machen.

21. Oktober 2014

Grazer Schulschwestern schließen Internat

Die Grazer Schulschwestern werden den Betrieb ihres Wohnheims für Oberstufenschülerinnen in der Grazer Georgigasse im Sommer 2015 einstellen. Der Schritt war zur Sicherung der Zukunft des angrenzenden Schulzentrums nötig geworden. Für die dort untergebrachten 59 Mädchen organisiert die Schulleitung derzeit Ersatzplätze in anderen Internaten.

21. Oktober 2014

Erstes orthodoxes Kloster Österreichs entsteht in St. Andrä am Zicksee

Auf Bitten des griechisch-orthodoxen Metropoliten Arsenios (Kardamakis) stellte die Diözese Eisenstadt für die Gründung des ersten orthodoxen Klosters in Österreich ein Grundstück in St. Andrä am Zicksee im burgenländischen Seewinkel zur Verfügung. Damit solle "ein sichtbares Zeichen gelebter Ökumene" gesetzt werden, so der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics.