Frauenorden
Deutschordensschwestern
Hochmeister: P. MMag. Frank Bayard MBA
Adresse: 9360 Friesach, St. Veiterstraße 12

Allgemeine Informationen zur Ordensgemeinschaft

 

Geschichte

Im 16. Jahrhundert infolge der Reformation erloschen wurde der Schwesternzweig des Deutschen Ordens mit Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Zams 1840 wiederbelebt, um den Orden seinen ursprünglichen Bestimmungen näherzuführen. 1854 bestätigte Papst Pius IX. das Schwesterninstitut, das damals bereits Niederlassungen in Südtirol (Lanegg), Schlesien (Troppau) und Tschechien (Freudenthal) hatte. Weitere Häuser wurden in Friesach (Kärnten) und in Friedau (heute Slowenien) errichtet. 1855 wurde das Schwesterninstitut dem geistlichen Deutschen Ritterorden inkorporiert.
Ende 1927 anerkannten die Nachfolgestaaten der Habsburgermonarchie den Deutschen Orden als geistlichen Orden.
Die Deutschordensschwestern sind in ihren Provinzen selbstständig und haben im Generalkapitel des Deutschen Ordens Sitz und Stimme. Ihr Generaloberer ist der Hochmeister. Ende 2008 wurden die Provinzen Österreich und Slowenien vereinigt, das Provinzialat befindet sich in Friesach.

Niederlassungen

  • Friesach (Ktn)
  •  Klagenfurt
  •  Thurn (Ktn)
  •  Spittal an der Drau (Ktn)

Werke und Pfarren

Gesundheitstherme Wildbad in Dürnstein (Ktn)

Publikationen der Ordensgemeinschaft

Deutscher Orden. Religiös-kulturelle Zeitschrift des Ordens für seine Brüder, Schwestern, Familiaren und Freunde, 1.

 

Kultur & Dokumentation

Provinzarchiv

St. Veiter-Straße 12
9360 Friesach
Kontakt: Ordensleitung

 

Kirchenrechtliche Angaben

Orden: Schwestern vom Deutschen Haus St. Mariens in Jerusalem (Sorores Ordinis Teutonici Sanctae Mariae in Jerusalem SSOT)

Ordensfamilie: Frauenkongregation, Krankenpflegeorden

Kirchenrechtliche Einordnung: Institut des geweihten Lebens, päpstlichen Rechts

Diözese: Diözese Gurk Klagenfurt