Allgemeine Informationen zur Ordensgemeinschaft
Gründer:in/Stifter:in
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| Franziska Lechner (*1833–†1894) |
Geschichte
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Die von der gebürtigen Bayerin und Lehrerin Franziska Lechner (*1833-†1894) gegründete Schwesterngemeinschaft bestand anfänglich nur in einer kleinen Wiener Wohnung, die 1868 angemietet wurde. Die Schwestern wirkten karitativ. 1869 wurde das erste Kloster, die „Marienanstalt“ mit einem Mädchenheim, gegründet. Weitere Gründungen mit Schulen, Kindergärten und Heimen für Mädchen folgten in Wien (Mutterhaus und Herz Maria-Kloster), Breitenfurt bei Wien (Zufluchtshaus zum Hl. Josef) und St. Andrä im Lavanttal (Kloster Maria Loretto) sowie in Europa und später weltweit.
Heute wirkt die Kongregation in 10 Provinzen in Europa, Nord- und Südamerika und einer Missionsstation in Afrika (Uganda). Das Generalat hat seinen Sitz in Grottaferrata bei Rom. Die deutschen Niederlassungen in Greifswald und Edling, dem Geburtsort der Gründerin, gehören zur österreichischen Provinz.
Das Seligsprechungsverfahren für die Gründerin wurde 2005 eingeleitet.
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Niederlassungen
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- Wien (3 Standorte)
- Breitenfurt bei Wien (NÖ)
- St. Andrä im Lavanttal (Ktn)
- Edling (Bayern)
- Greifswald (Bayern)
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Werke und Dienste
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- Die Kindergärten in Wien und Kärnten und die Volks- und Mittelschule in 1180 Wien sowie die Mittelschule in St. Andrä im Lavanttal werden in eigener Trägerschaft geführt. Die Handelsschule und Handelsakademie in 1030 Wien liegen in der Trägerschaft des Schulzentrums Sacré-Coeur und die Fachschulen für Sozialberufe in St. Andrä stehen in der Verantwortung des Kärntner Caritasverbandes.
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Literatur
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Theresa Stampler, „Gutes tun, Freude schenken, glücklich machen und zum Himmel führen“. Eine kirchenpädagogische Erkundung der Muttergotteskirche (Maria Schnee) in Wien, in: Mitteilungen zu den Kulturgütern der Orden 5 (2020), 50-57. online
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Helga Penz, 150 Jahre Kongregation der Töchter der göttlichen Liebe, in: Mitteilungen des Referats für die Kulturgüter der Orden 3/2018, 70-75. online
- Kunegunda Zofia Rusztyn, Kongregation der Töchter der göttlichen Liebe. 1868–1919. Struktur und territoriale Entwicklung (Quellen und Monographien - Wissenschaftliche Gesellschaft der Katholischen Universität Lublin 337, Lublin u.a. 2009).
- Géza Hajós, Die Kunstdenkmäler Wiens 1. Die Kirchen des III. Bezirks. Mit einer Einleitung über die topographische Entwicklung des Bezirks (Österreichische Kunsttopographie 41, Wien 1974) 151f.
- Wolfgang J. Bandion, Steinerne Zeugen des Glaubens. Die Heiligen Stätten der Stadt Wien (Wien 1989) 121f. (Kirche)
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Kultur & Dokumentation
Archiv
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Jacquingasse 12-14
1030 Wien
Kontakt: Ordensleitung
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Kirchenrechtliche Angaben
Orden: Töchter der göttlichen Liebe (Congregatio Filiae Divinae Caritatis FDC)
Ordensfamilie: Frauenkongregation, Schulorden
Kirchenrechtliche Einordnung: Institut des geweihten Lebens, päpstlichen Rechts
Diözese: Erzdiözese Wien