Bettina Withalm verstärkt seit Mitte März als Referentin für Sammlungen und Kulturvermittlung das Team des Bereichs Kultur und Dokumentation der Österreichischen Ordenskonferenz. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in Kunst, Denkmalpflege und Forschung bringt sie jede Menge Expertise und frische Impulse ein.
Das Stift Seitenstetten bietet 2026 eine neue Art der Stiftsführung an. Das Sonderprogramm „Seel.Sorge“ soll das Benediktinerstift im niederösterreichischen Mostviertel aus einer neuen Perspektive erlebbar machen: nicht nur als bedeutenden Ort barocker Kultur, sondern auch als Raum für innere Einkehr, Inspiration und neue Kraft.
In der letzten Ausgabe des GEO-Magazins vom März 2026 erschien ein Artikel, worin auch die Bibliothek des Schottenstifts erwähnt wurde. Unter dem Titel: „Motten? Alarmstufe rot!“ wird von Pascal Querner, promovierter Biologe und einziger Schädlingsbekämpfer Österreichs, berichtet, der sich auf Museen und Kulturgut spezialisiert hat. Er nahm sich etwa dem Schädlingsbefall im Bibliotheksbestand des Schottenstiftes – der ältesten Klosterbibliothek Wiens – an.
Der mittelalterlichen Schreibstube im Stift Göttweig und den hier entstandenen Büchern ist die heurige Sonderausstellung „Schreiben aus dem Glauben – Das Göttweiger Skriptorium und seine Handschriften“ im Benediktinerstift gewidmet. Zur Eröffnungsfeier am 21. März 2026, die gleichzeitig den Start in die neue Tourismussaison einläutete, konnte Abt Patrick Schöder mehr als 100 Festgäste begrüßen.
Am 12. und 13. März 2026 wurde das oberösterreichische Stift Lambach zum Treffpunkt für Bibliothekar:innen und Wissenschaftler:innen aus ganz Österreich. Im Mittelpunkt der Jahrestagung der kirchlichen Bibliotheken stand heuer das Thema „Brücken bauen – Chancen durch Netzwerke und Kooperationen“. Die Veranstaltung machte deutlich: Die Zukunft kirchlicher Bibliotheken liegt im Miteinander.
Mit dem neuen Bereich „Kultur und Tourismus“ bündelt das Stift Kremsmünster ab 2026 mehrere Aufgaben. Dazu zählen Tourismus, Klosterladen, Führungen und Veranstaltungen ebenso wie die Unterstützung bei der Konzeption und Weiterentwicklung von Sammlungen und Ausstellungsräumen sowie Marketing – insbesondere im Hinblick auf die touristische Positionierung und Veranstaltungen.
Ein beeindruckendes Altarbild aus dem Besitz der Kongregation der Dienerinnen des Heiligsten Herzens Jesu konnte jüngst kunsthistorisch verortet werden. Das großformatige Gemälde, das die Offenbarung des Heiligsten Herzens Jesu an die hl. Margareta Maria Alacoque zeigt, schmückte ursprünglich den Hochaltar der Kapelle der ersten österreichischen Niederlassung der Herz-Jesu-Schwestern in der Rudolfstiftung in Wien – der heutigen Klinik Landstraße.
Das Jahr 2026 steht weltweit im Zeichen des 800. Todestags des Hl. Franz von Assisi. In Graz wurde zu diesem Anlass nun eine eigene Franziskus-Jubiläums-Schokolade präsentiert. Die Schokolade möchte nicht nur auf den Heiligen aufmerksam machen, mit dem Kauf der Schokolade wird auch „Franz Hilf“, das franziskanische Hilfswerk für Menschen in Not, unterstützt.
Wie schon beim großen Erfolg des 2023 aufgeführten Musicals „Die Baronin“ verwandelte sich die Glanzinger Kirche der von den Oblaten des hl. Franz von Sales betreuten Wiener Pfarre Franz von Sales am vergangenen Wochenende erneut in eine Musicalbühne. Am Freitag, 6. März 2026, fand die Premiere von „Godspell“ statt – einem modernen Stück über das Leben Jesu, das in den 1970er-Jahren erfolgreich am Broadway aufgeführt und später auch verfilmt wurde. Einer der Hauptdarsteller war der Salesianerpater Sebastian Leitner, der mit gesanglichen und schauspielerischen Leistungen beeindruckte.
Die Stadt Salzburg ist weltweit bekannt für ihre barocken Prachtbauten und die glanzvolle Geschichte der Fürsterzbischöfe. Doch abseits der repräsentativen Fassaden wirkten über Jahrhunderte Frauen, deren Engagement das soziale, kulturelle und spirituelle Leben der Region entscheidend prägte – oft im Verborgenen. Mit der Ausstellung „Salzburgs vergessene Ordensfrauen“ rückt die Universitätsbibliothek Salzburg diese beeindruckenden Persönlichkeiten ins Licht der Öffentlichkeit.
Von 4. bis 6. Mai 2026 wird das Benediktinerstift Göttweig zum Treffpunkt für Ordensarchivar:innen aus ganz Österreich. Unter dem Titel „Zwischen Spiritualität und Schriftgut – Arbeiten im Ordensarchiv“ lädt die ARGE Ordensarchive gemeinsam mit dem Bereich Kultur und Dokumentation der Österreichischen Ordenskonferenz zu fachlicher Weiterbildung mit spiritueller Vertiefung und kollegialem Austausch ein. Im Mittelpunkt steht die besondere Rolle von Ordensarchiven als Gedächtnisräume gelebter Spiritualität.
Vom 20. bis 22. Februar 2026 fand die 26. Wissenschaftliche Fachtagung des Arbeitskreises Ordensgeschichte 19./20. Jahrhundert im Vinzenz-Pallotti-Forum in Vallendar (Deutschland) statt. Dort versammelten sich 22 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden, um aktuelle Beiträge zur modernen Ordensgeschichte zu hören und gemeinsam zu diskutieren. Die Präsenzveranstaltung im Richard-Henkes-Saal des Forums wurde von Gisela Fleckenstein und Carolin Hostert-Hack geleitet und bot in konzentrierter Arbeitsatmosphäre Raum für fachlichen Austausch und vertiefende Gespräche.
In der Stiftskirche Klosterneuburg fand am 16. Februar 2026 ein Benefizkonzert zugunsten des Vereins „Ein Zuhause für Straßenkinder“ statt. Schüler:innen der „North Shore High School“ aus New York und der „J.G. Albrechtsberger Musikschule“ Klosterneuburg musizierten dabei gemeinsam.
Im Jahr 2025 ist in der Abteilung für Archiv, Bibliothek und Sammlungen des Prämonstratenserstifts Wilten ein neues Arbeitsmotto eingezogen: Besenstrich für Besenstrich. Warum ein Motto? „Weil unser Arbeitsalltag manchmal aussieht wie eine Mischung aus Museum, Labor, Großraumbüro und Improvisationstheater“, meint Miriam Trojer, Archiv- und Bibliotheksleiterin des Prämonstratenserstiftes Wilten. „An einem Tag klickt man sich stundenlang durch Excel-Listen, am nächsten trägt man Schutzanzug an der Werkbank – nur um kurz darauf denselben Anzug gegen einen Blazer zu tauschen, weil eine Führung wartet. Und bevor man sich versieht, beugt man sich wieder über eine Lupe und fragt sich, ob das Insekt gerade wirklich zugewunken hat.“ In einem Artikel in der Zeitschrift „Stift Wilten Aktuell“ stellt Miriam Trojer ihren Jahresrückblick 2025 daher unter das oben angeführte Motto und zählt Besenstriche...
Mit dem Aschermittwoch beginnt am 18. Februar 2026 für Christinnen und Christen die Fastenzeit, die in vielen Kirchen durch Fastentücher und zeitgenössische Kunstinstallationen begleitet wird. Auch in einigen Ordenskirchen sind Fastentücher zu sehen.